Aktualisiert: März 25

Print wurde schon totgesagt, als ich vor 15 Jahren angefangen habe mit Gestaltung und Design und ein absoluter Neuling in der Branche war. Dennoch: Wieviele gedruckte Kataloge habe ich alleine auf meinem letzen Messebesuch in Stuttgart mitgenommen und wieviele Prospekte und Werbebeilagen liegen Woche für Woche aufs Neue in unseren Briefkästen? Auch das papierlose Büro hat sich bisher (leider muss ich hier sagen) noch noch bei allen durchgesetzt.


Weil Print funktioniert, wird es auch in Zukunft seine Daseinsberechtigung haben – es kommt nur darauf an, sie in der heutigen Zeit neu einzubinden und intelligent zu nutzen! Innovationen und die Digitalisierung halten neue Wege für das Printmarketing bereit und bieten tolle Möglichkeiten, das Medium zu erweitern.

Wie wäre es zum Beispiel, den klassischen Katalog mit der Online-Welt zu verknüpfen?



Die Realität erweitern


Die Rede ist von Augmented Reality (AR), der erweiterten Realität. AR bezeichnet die computergestützte Erweiterung der Realität(swahrnehmung) und erweckt statische Elemente und Medien, wie z. B. Anzeigen, zum Leben.


Möglich wird das durch ein mobile App, die mit der Kamera das Druckprodukt erfasst bzw. scannt und den erweiterten passenden Inhalt auf dem Smartphone oder Tablet anzeigt bzw. abspielt – der Inhalt wird somit ergänzt durch digitale Inhalte.


Auf einen unschönen QR Code kann übrigens verzichtet werden – modernste Erkennungstechnologie ermöglichen den direkten Link zum erweiterten Content. Printmedien werden somit interaktiver, die Inhalte interessanter gestaltet und mit Leben gefüllt.



Trend in Social Media


Augmented Reality hat als Tool im Marketing in den letzten Monaten einen erheblichen Schub bekommen hat – denn Menschen treten vor allem über das Visuelle, über Geräusche und Bewegung emotional mit einer Marke in Verbindung.


Das beste Beispiele für den AR-Trend findet sich übrigens in Social Media: Die AR-Filter für Instagram Stories und Lenses für Snapchat erfreuen sich aktuell ziemlich großer Beliebtheit.

Erstaunlich ist gerade die Vielfalt an Effekten, denn der Dienst Spark AR, welcher jedem Nutzer die Kreation eigener Filter ermöglicht, ist erst seit einigen Monaten am Start. Mit dem Tool „Which Disney Character Are You“, hat der belgische Entwickler Arno Partissimo einen richtigen Volltreffer gelandet. Genauso wie bei Snapchat plötzlich alle süße Hundeohren hatten, wollte nun jeder ausprobieren, ob er eher Ähnlichkeit zu Arielle, Captain Hook, oder dem Glöckner von Notre-Dame hat.




Aber zurück zum Printbreich:


Vielleicht planst du einen neuen Katalog, eine Produktbroschüre, eine Unternehmenszeitschrift oder Ähnliches? Frag dich, welche Daten einen zusätzlichen Mehrwert schaffen – vor allem für deine Kunden. Welche Daten sollten im Katalog abgebildet sein, welche sind erweiterte Infos, die ein Nice-to-have wären? Welche Produktdetails oder Anwendervideos wären wichtig und beeinflussen eine mögliche Kaufentscheidung und Kundenbindung?


Abbildungen können z. B. durch digitale Inhalte mit einem Slider ergänzt werden – der Betrachter kann durch die Bildergalerie wischen und bei Interesse auf weiterführende Links und Videos klicken oder sich Produkt-PDF's herunterladen.







Abgesehen vom Mehrwert: Vielleicht fehlt oft auch nur das gewisse Etwas, um ein gedrucktes Produkt zu etwas ganz Besonderem zu machen.


Nicht nur in Broschüren, auch Visitenkarten, Flyer oder Messestände können zu einem Erlebnis werden, Egal ob Videos und Greenscreen-Effekte, Call-to-Action-Buttons oder animierte 3D-Objekte – die AR-Effekte sind vielseitig einsetzbar:



  • Kataloge und Broschüren

  • Visitenkarten

  • Anzeigen

  • Eintrittskarten

  • Pläne

  • Messestände

  • City-Lights

  • Schilder und Werbetafeln

  • Verkehrsmittel

  • ....




Vorteile:


  • Image der Marke oder des Unternehmens wird gestärkt

  • Wow-Effekte

  • Höhere Nutzung durch spielerische Handhabung des Mediums

  • Verbesserte Kundenbindung

  • Erleichterte Entscheidungsprozesse durch Call to Action Buttons– verknüpft mit digitalen Inhalten wird dem Nutzer die Möglichkeit offen gelegt, direkt zu bestellen, zu buchen oder mit Ihnen in Kontakt zu treten

  • Authentische Eindrücke und nachhaltige Effekte, weil einprägsam und wiedererkennbar

  • Einblicke in Scans und Zugriffe für messbare Ergebnisse




Fazit


Es wird (hoffentlich) weiterhin Kunden geben, welche die haptische Variante und die wertige Optik einer gut gestalteten Broschüre schätzen – aber eben auch die, die komplett auf gedruckte Materialien verzichten wollen und am liebsten alles nur noch online machen würden. Hauptsache digital. Die Verbindung von Offline- und Online-Medien mit wenig Aufwand und zu überschaubaren Kosten eröffnet neue Wege und bietet vielfältige Möglichkeiten, mit unterschiedlichen Adressaten in Interaktion zu kommen.


Augmented Reality ist daher ein tolles Konzept, um Printmedien zeitgemäß und faszinierend zu gestalten, eindringliche Erlebnisse zu schaffen und Kunden auf eine spielerische und emotionale Art und Weise zu erreichen.



Fragen oder Ideen? Schreibt mir, sehr gerne würde ich ein tolles AR-Projekt mit euch umsetzen!



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